Gesundheitsberichterstattung
Wie steht es mit unserer Gesundheit? Welche Krankheiten treten besonders häufig auf und warum? Wer oder was macht uns krank? Reicht das Netz der Hilfen - z.B. für Schlaganfallkranke - heute noch aus, oder nicht?
Gesundheitsberichterstattung (GBE) kann auf all diese Fragen Antwort geben. Sie stellt fest, analysiert, bewertet und - das wohl Wichtigste - sie macht konkrete Vorschläge.
Die Gesundheitsberichterstattung ist Teil eines Prozesses, der die Verbesserung der Gesundheit und der Lebensbedingungen zum Ziel hat. Viele sind an diesem Prozess beteilt. So müssen bereits bei der Datensammlung die Fachleute vor Ort, wie z.B. Ärztinnen und Ärzte, Einrichtungsleiterinnen und -leiter, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Interessengemeinschaften mit einbezogen werden.
In diesem Sinne sind Gesundheitsberichte ein "Gemeinschaftsprodukt", das der
Politik hilft, Ziele zu setzen und entsprechende Maßnahmen zu beschließen, die
dann wiederum von den jeweiligen Akteuren vor Ort umgesetzt werden.
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung - Schwerpunkt Gesundheit
"Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen", sagt eine alte afrikanische Weisheit.
Kinder lernen nicht nur von ihren Eltern und Lehrern, sondern in erheblichem Umfang das, was ihnen ihr Umfeld vermittelt. Sie lernen soziales Miteinander von Geschwistern, Freunden, Großeltern und Nachbarn. Sie entwickeln ihre Fähigkeiten in der Theatergruppe, der Musikschule, dem Sportverein und in ihrer Glaubensgemeinschaft. Sie begreifen ihre Umgebung auf dem Weg zur Kita oder Schule, auf dem Spielplatz oder im Park. Sie bekommen die beratenden, therapeutischen und medizinischen Hilfen, die sie benötigen.
Diese Umwelt muss mit dem ganzen "Dorf" gemeinsam gestaltet werden. Das Jugendamt und das Schulverwaltungsamt haben sich deshalb auf eine gemeinsame kleinräumige und lebensraumbezogene Planung ihrer Angebote verständigt. In der zweiten gemeinsamen Planung liegt der Schwerpunkt auf der Gesundheit. Denn Kinder brauchen optimale Lern- und Förderbedingungen für eine gesunde Entwicklung und eine gute Bildung.
Hauptband (2,78 MB)
Anlageband Jugendhilfe (4,44 MB)
Anlageband Schule (8,97 MB)
Anlageband Gesundheit (2,77 MB)
Sucht im Alter
Sucht im Alter wurde bislang wenig beachtet. Die Arbeitsgruppe Gerontopsychiatrie der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz hat deshalb Heime, ambulante Pflegedienste und gesetzliche Betreuer in Düsseldorf hierzu befragt.
Über die Hälfte der professionellen Helfer erleben bei alten Menschen öfter bis häufig den Missbrauch von Nikotin, Alkohol und Medikamenten. Mehr als 40% sehen einen Zusammenhang mit weiteren Problemen wie Vereinsamung, Schwierigkeiten mit anderen Menschen und Orientierungslosigkeit. Gesetzliche Betreuer schätzen die Verbreitung süchtigen Verhaltens noch wesentlich höher ein.
Eine Sucht, die keiner bemerkt, denn viele alte Menschen leben allein.
Bericht Substanzmissbrauch im Alter (1,1 MB)
Gesundheit in Düsseldorf
Wie gesund ist Düsseldorf? Der Gesundheitsbericht 2008 hat dazu die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer selbst befragt, analysiert die Krankheits- und Sterbestatistiken und betrachtet die Rahmenbedingungen der Gesundheit.
Zwei Drittel der Befragten schätzten ihre Gesundheit als gut oder sehr gut ein. Der Anteil der Raucherinnen und Raucher und der stark Übergewichtigen ist in Düsseldorf etwas niedriger als im Landesdurchschnitt. Das Gleiche gilt für die stationären Behandlungsraten. Auch der Anteil Schwerbehinderter, Frührentner und Pflegebedürftiger an der Gesamtbevölkerung ist in Düsseldorf vergleichsweise gering. Dafür liegen die berichteten Neudiagnosen für Tuberkulose und HIV relativ hoch.
Männer sind von verschiedenen gesundheitlichen Risiken häufiger betroffen als Frauen. Sie rauchen und trinken mehr, haben häufiger Übergewicht, gehen seltener zum Arzt und sterben früher als Frauen.
Düsseldorf bietet gute Rahmenbedingungen für die Gesundheit. Dazu zählen eine hohe Erwerbstätigenquote, ein überdurchschnittliches Einkommen und eine gute Ausstattung in der ambulanten und stationären Versorgung.
Gesundheitsbericht 2008 (2,0 MB)
Gesundheit von Schulanfängerinnen und Schulanfängern
Bei der Schuleingangsuntersuchung des Gesundheitsamtes werden alle Schulanfängerinnen und -anfänger eines Jahrgangs individualmedizinisch untersucht. Dabei sollen bisher unerkannte Erkrankungen entdeckt und die möglichen Folgen für den Schulalltag eingeschätzt werden.
Der Bericht stellt die Ergebnisse für die Jahre 2002 bis 2006 vor. Es zeigt sich, dass die Gesundheit und die Versorgung der Kinder nicht gleichmäßig verteilt sind. Je nach Geschlecht, sozialer Lage oder Migrationshintergrund ergeben sich unterschiedliche Häufigkeiten auffälliger Befunde.
Schulneulinge: Ergebnisse von 2002 bis 2006 (2,5 MB)
Psychische Störungen - Verbreitung und Versorgung
Psychische Störungen sind häufig ein Tabu. Viele Menschen haben ungenaue oder falsche Vorstellungen von psychisch Kranken. Wer selbst betroffen ist, befürchtet von anderen negativ wahrgenommen zu werden und redet nicht offen über die Krankheit.
Die Wenigsten wissen, dass psychische Störungen weit verbreitet sind. Nahezu jeder zweite erlebt irgendwann im Laufe seines Lebens mindestens eine Episode einer psychischen Störung, ungefähr 20% der Bevölkerung sind aktuell erkrankt. Immer mehr Menschen werden wegen einer psychischen Störung krank geschrieben oder müssen ihre Arbeit ganz aufgeben. Ängste, depressive Störungen und körperliche Beschwerden durch seelische Belastungen sind die häufigsten Erscheinungsformen von psychischen Störungen.
Der Bericht "Psychische Störungen - Verbreitung und Versorgung" gibt einen Überblick über wichtigste Ergebnisse aus epidemiologischen Studien und Daten der Kostenträger. Eine Umfrage in der Düsseldorfer Bevölkerung gibt die Einschätzung der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf ihre psychischen Beschwerden wieder. Daneben wird die derzeitige Versorgungssituation in Düsseldorf auf der Grundlage einer Umfrage unter den Leistungsanbietern vor Ort geschildert. Der Bericht bündelt die Ergebnisse in Handlungsempfehlungen, die in Düsseldorf als Diskussionsgrundlagen für mögliche Arbeitsschwerpunkte und weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet genutzt werden können.
Psychische Störungen: Verbreitung und Versorgung (3,15 MB)
Gesundheitsförderung und Prävention
Maßnahmen für Kinder von 0 bis 10 Jahren
Kinder von heute sind zu dick, zu unsportlich, ernähren sich zu süß und zu fett und schikanieren andere auf dem Schulweg. An Schlagzeilen dieser Art haben wir uns heute gewöhnt. Aber was tun die Verantwortlichen in Kindergärten und Schulen, in Politik und Verwaltung, um Kinder gesund und stark zu machen?
Der Bericht "Gesundheitsförderung und Prävention - Maßnahmen für Kinder von 0 bis 10 Jahren" stellt dar, welche Angebote Kindern in Düsseldorf gemacht werden. Dazu werden Umfrageergebnisse aus Düsseldorfer Kindertagesstätten berichtet sowie einige interdisziplinäre und sektorenübergreifende Programme der Landeshauptstadt Düsseldorf vorgestellt. Die Angebote werden vor dem Hintergrund gesundheitswissenschaftlicher Konzepte von Gesundheitsförderung und Prävention reflektiert und Perspektiven für die Weiterentwicklung skizziert.
Gesundheitsförderung und Prävention (1,4 MB)
Risikoverhalten Jugendlicher - Euregio-Bericht
Im Herbst 2001 haben die Gesundheitsämter in den Niederlanden, Belgien und Deutschland Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen zu riskanten Verhaltensweisen, wie Alkoholkonsum, Rauchen oder Schikanieren von Mitschülern befragt. Zahlreiche Düsseldorfer Schulen haben sich an der Umfrage beteiligt.
Im Ergebnis schneiden die deutschen Jugendlichen deutlich schlechter ab als die belgischen und niederländischen. Häufiger als die anderen Jugendlichen prügeln und schikanieren sie. Darüber hinaus schwänzen sie häufiger den Unterricht. Auffällig viele Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen in Deutschland rauchen und kiffen.
Euregio-Bericht (1,78 MB)
Chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängigkeitskranke - CMA
Die Sucht ist häufig nicht das einzige Problem von Alkohol- und Drogenabhängigen. Nicht selten sind Betroffene darüber hinaus psychisch und körperlich krank, arbeitslos, verschuldet, wohnungslos, sozial isoliert oder straffällig.
Der Bericht "CMA - Chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängigkeitskranke" basiert auf einer Befragung Düsseldorfer Leistungsanbieter und Diskussionen in Arbeitskreisen der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz. Er stellt die Situation in Düsseldorf dar, die Problemprofile der Suchtkranken, die bestehenden Angebote und die Schwierigkeiten in der Versorgung dieser Personengruppe.
Der Bericht formuliert in der Folge Handlungsempfehlungen, die auf Düsseldorfer Verhältnisse zugeschnitten sind.
Chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängigkeitskranke (2.164 KB)
Illegale Drogen
Handel und Konsum von Cannabis und synthetischen Drogen steigen weltweit rapide an.
Die Veränderungen der Drogenmärkte gefährden vor allem Jugendliche. Laut Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung hat sich die Probierbereitschaft in den 90er Jahren mehr als verdoppelt.
Eine Umfrage des Gesundheitsamtes Düsseldorf an weiterführenden Schulen ergab, dass 17 Prozent der Achtklässler
und 34 Prozent der Zehntklässler Erfahrungen mit Cannabis haben. Immer mehr Jugendliche bringen sich mit Ecstasy in "Party-Stimmung". Allein im Jahr 2002 stellte die Düsseldorfer Polizei über 20.000 Tabletten sicher.
Neben den Modedrogen stellt der Heroinkonsum ein zentrales Problem dar. Von allen Drogensüchtigen haben Heroinabhängige den größten Behandlungsbedarf. Viele Konsumenten infizieren sich mit Hepatitis C und HIV.
Der Mischkonsum setzt sie weiteren gesundheitlichen Risiken aus. Der vorliegende Bericht analysiert die Situation in Düsseldorf vor dem Hintergrund überregionaler und globaler Veränderungen und macht Vorschläge für eine verbesserte Versorgung.
Illegale Drogen (1,65 MB)
Gesundheit und Familie
Ist unser Kind gesund? Entwickelt es sich normal? Ernährt es sich richtig? Ist es vielleicht zu dick? Sitzt es zu viel vor dem Fernseher? Soll es in einen Sportverein gehen? Hat es einen Sprachfehler, der behandelt werden muss? Ist die Impfung wirklich notwendig?
Eltern müssen nicht nur darauf achten, dass ihre Kinder gesund bleiben sondern auch entscheiden, ob und wann sie fremde Hilfe benötigen.
Die Untersuchung der Schulneulinge im Gesundheitsamt hat gezeigt, dass das nicht allen Familien gleich gut gelingt. Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld, anderen Kulturen und mit allein erziehenden Eltern sind häufiger krank als andere und gehen seltener zur Vorsorge. Der vorliegende Bericht stellt Angebote des Gesundheitsamtes Düsseldorf vor und zeigt auf, was für Familien in Düsseldorf noch getan werden muss.
Bericht Gesundheit und Familie (1,26 MB)
Schulneulinge
Die Gesundheit der Schulneulinge hat sich seit Mitte der 90er Jahre verschlechtert. Das ergab die Auswertung der Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mittlerweile hat jedes fünfte Kind Schwierigkeiten auf einem Bein zu stehen und sich koordiniert zu bewegen. Jedes vierzehnte Kind hat sprachliche Mängel und ebenso viele sind zu dick. Noch alarmierender als diese Zahlen ist, dass Kinder aus sozial schwachen Sozialräumen doppelt so oft beeinträchtigt sind wie ihre Altersgenossen aus einem guten Umfeld. Sie nehmen auch seltener an Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen teil.
Bericht Schulneulinge (1,95 MB)
Gesundheitsbericht der Stadt Düsseldorf
Der Bericht gibt einen Überblick über die Gesundheit der Düsseldorferinnen
und Düsseldorfer. Die Infektionskrankheiten sind insgesamt rückläufig. Trotzdem
kommen die Hepatitiden und die Tuberkulosen in Düsseldorf häufiger vor als im
Landesdurchschnitt. Bei den Tuberkulosen droht besonders die Zunahme nicht
therapierbarer Fälle. Die Krankheit Aids ist längst nicht besiegt. In den Metropolen
Hamburg, Frankfurt am Main, München, Köln und Düsseldorf zusammengenommen
leben allein 50% aller Aidskranken in Deutschland. Jährlich werden in Düsseldorf
rund 40 Neuinfektionen gemeldet. Die Herzinfarkte nehmen tendenziell ab, die
Schlaganfälle zu. Pro Jahr erleiden 2000 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer einen
Schlaganfall.
Gesundheitsbericht der Stadt Düsseldorf (1,9 MB)
Risikoverhalten Jugendlicher
Eine Umfrage an den Düsseldorfer Schulen ergab, dass der Suchtmittelkonsum unter Jugendlichen weit verbreitet ist. 14% der Achtklässler rauchen täglich, in der 10. Klasse sind es bereits doppelt so viele. 43% der Jungen und 27% der Mädchen in der 10. Klasse trinken mindestens einmal im Monat bis zum Rausch. Weitere Themen der Studie sind Schule schwänzen, Schikane, Kleinkriminalität, Ernährung und Freizeitverhalten.
Risikoverhalten Jugendlicher (764 KB)
Gerontopsychiatrie
Die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, steigt ab dem 65 Lebensjahr rapide an. Aber auch andere Erkrankungen, Depressionen, Angststörungen und Sucht, kommen bei alten Menschen häufig vor. Nach wissenschaftlichen Ergebnissen leidet rund ein Drittel aller über 65-Jährigen an einer psychischen Beeinträchtigung, in Düsseldorf sind das rund 28.000 Menschen.
Der Versorgungsbedarf wird in Zukunft steigen, da besonders die Zahl der Hochaltrigen, die die meiste Pflege benötigen, zunehmen wird. Die Arbeitsgruppe "Gerontopsychiatrie" der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz engagiert sich für eine bessere Versorgung psychisch kranker alter Menschen.
Bericht zur gerontopsychiatrischen Versorgung in Düsseldorf (211 KB)
Älterwerden in Düsseldorf
In unserer repräsentativen Umfrage erteilten die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ihrer Stadt die Note 3 für "Seniorenfreundlichkeit". Bei einer möglichen Bewertung von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) ist dies ein verbesserungswürdiges Ergebnis. Die Befragten waren älter als 40 und sollten angeben, wie sie sich ihr Leben im Alter vorstellen. Demnach möchten über 80% mit ihrem Partner/ihrer Partnerin in den eigenen vier Wänden alt werden. 60% glauben, dass sie dafür Haushaltshilfen und ein Hausnotrufsystem benötigen werden. Nur 50% meinen, dann einen Pflegedienst in Anspruch nehmen zu müssen. Interessant ist, dass die Jüngeren mehr Hilfen fordern als die Alten selbst.
Älterwerden in Düsseldorf (515 KB)
Sehbehinderte
Rund 2000 Menschen in Düsseldorf können schlecht sehen oder sind blind. 70% davon sind über 65 Jahre alt. Die Betroffenen finden sich in ihrer eigenen Wohnung und auf der Straße nur schwer zurecht. Busse und Bahnen sind nicht blindengerecht, Fahrradwege nicht gekennzeichnet, nur wenige Ampeln und Überwege für Blinde passierbar. Besonders kritisch sind Warenständer vor Geschäften, ungünstig plazierte Verkehrsschilder und ungesicherte Baustellen. Es fehlen individuelle Beratungen, Informationmöglichkeiten und Freizeitangebote.
Sachstandsbericht zur Situation sehbehinderter und blinder Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf (322 KB)
Düsseldorfer Schlaganfallprojekt
Das "Düsseldorfer Schlaganfallprojekt" kommt zu dem Schluss, dass die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten verbessert werden muss.
Obwohl eine optimale Versorgung nur gewährleistet werden kann, wenn die Patienten innerhalb von 3 Stunden in ein Krankenhaus eingewiesen werden, gelangen die wenigsten in dieser Zeit in stationäre Behandlung. 16% werden sogar überhaupt nicht eingewiesen, sondern zu Hause behandelt. 45% werden ohne Planung von Rehabilitationsmaßnahmen aus dem Krankenhaus entlassen.
Nur 33% erhalten im Anschluss Krankengymnastik, nur 7% Ergo- und Logotherapie. Die Versorgung mit Pflege, psychosozialer Beratung und Hilfsmitteln ist unzureichend.
Als Konsequenz aus dem Projekt ist das "Schlaganfall-Büro" entstanden. Es berät und informiert Angehörige, Betroffene und die Allgemeinheit in allen Fragen rund um den Schlaganfall.
Endbericht Düsseldorfer Schlaganfallprojekt (917 KB)
Schlaganfallwissen
Nur wenige Düsseldorferinnen und Düsseldorfer wissen über die Symptome
eines Schlaganfalls Bescheid. 36% kennen keine Symptome oder nennen die
falschen. 25% geben nur ein Symptom richtig an. 70% der 45-Jährigen und älteren
glauben, kein Risiko für einen Schlaganfall zu haben. 40% dieser "Ahnungslosen"
haben einen Risikofaktor und 33% zwei und mehr. Das Schlaganfall-Büro verbessert
das Wissen mit Beratung und Kampagnen.
Schlaganfallwissen (832 KB)

