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Behandlung bei Brustkrebs
Hinweis zum Disease-Management-Programm - kurz DMP*
Seit März 2003 haben an Brustkrebs erkrankte Frauen die Möglichkeit, sich für dieses strukturierte Behandlungsprogramm einschreiben zu lassen.
Das Disease-Management-Programm beinhaltet die Koordination der Betreuung von chronisch kranken Patientinnen. Ziel ist es, die medizinische Behandlung zu optimieren und die Lebensqualität der Patientin zu verbessern.
Voraussetzungen für die Teilnahme am Disease-Management-Programm bei Brustkrebserkrankungen:
- Die Patientin muss in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sein.
- Die Brustkrebserkrankung bzw. das Wiederauftreten muss sicher diagnostiziert sein.
- Die Diagnosestellung darf nicht länger als 5,5 Jahre zurückliegen.
- Die Patientin muss schriftlich ihre Teilnahme und Einwilligung erklären. Die Unterlagen zur Teilnahme erhält sie von ihrer Frauenärztin bzw. ihrem Frauenarzt.
Vorteile für die Patientin:
- Sie hat eine qualifizierte Ansprechpartnerin bzw. einen qualifizierten Ansprechpartner
- Ausführliche Beratung durch die Frauenärztin bzw. den Frauenarzt
- Gute Koordination der Behandlung durch die Frauenärztin bzw. den Frauenarzt
- Qualitätsgesicherte stationäre Behandlung
Die Krankenkassen bieten den eingeschriebenen Patientinnen besondere Leistungen an.
Auskunft erteilt Ihre Krankenversicherung.
Welche Ärztinnen und Ärzte am DMP teilnehmen erfahren Sie über den
Patienteninformationsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein,
Telefon 0800 622 44 88 (gebührenfreie Rufnummer)
patienteninformationsdienst@kvno.de
www.kvno.de
oder Telefax 0211. 59 70 94 99
Operation
Die Operation wird in den meisten Fällen im Krankenhaus durchgeführt (näheres unter Kliniken). Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt, welche Klinik für Sie am besten geeignet ist. Natürlich können Sie sich vor der Operation ambulant in einer Klinik vorstellen, hier werden Sie dann zu dem auf Sie abgestimmten Behandlungsweg beraten. Eine verbesserte Diagnosesicherheit durch eine medizinische Zweitmeinung wird von vielen Frauen als Grundlage einer sicheren Entscheidung gewertet.
Kliniken
Folgende Kliniken bzw. ihre Kooperationen sind vom Land NRW als Brustzentren anerkannt:
Düsseldorf I
Universitätsklinikum Düsseldorf
Krankenhaus Gerresheim
Düsseldorf II
Marien-Hospital Düsseldorf
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
Luisenkrankenhaus Düsseldorf
Duisburg / Düsseldorf
Evangelisches Bethesda Krankenhaus Duisburg
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf
Näheres über besondere Leistungen und Zertifizierungen der einzelnen Kliniken erfahren Sie auf den jeweiligen Internetseiten der Kliniken oder bei Ihrer Krankenversicherung.
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
Gynäkologische Onkologie: Herr Prof. Dr. Meier
Telefon 0211.919 14 05
Kirchfeldstraße 40
40217 Düsseldorf
www.evk-duesseldorf.de
Kaiserswerther Diakonie
Florence-Nightingale-Krankenhaus
Kreuzbergerstraße 79
40489 Düsseldorf
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: Herr Prof. Dr. Lampe
Telefon 0211.409 25 19
www.kaiserswerther-diakonie.de
Klinik für Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie: Frau Prof. Dr. Liebau
Telefon 0211.409 25 22
www.kaiserswerther-diakonie.de
Sana Krankenhaus Gerresheim
Abteilung für Senologie
Frau Dr. Nestle-Krämling
Telefon 0211.28 00 35 04
Gräulinger Straße 120
40625 Düsseldorf
www.sana-gerresheim.de
Luisenkrankenhaus
Senologie: Herr Dr. Rezai
Telefon 0211.69 92 22 00
Degerstraße 8
40235 Düsseldorf
www.luisenkrankenhaus.de
Marien-Hospital
Klinik für Senologie und Brustchirurgie: Herr Prof. Dr. Audretsch
Telefon 0211.44 00 27 61
Gynäkologie/Senologie: Herr Prof. Dr. Diemer
Telefon 0211.44 00 24 50
Strahlentherapie: Herr Prof. Dr. Hartmann
Telefon 0211.44 00 20 50
Onkologie: Herr Prof. Dr. Schütte
Telefon 0211.44 00 25 01
Rochusstraße 2
40479 Düsseldorf
www.marien-hospital.de
www.ebreastctr.de
Universitätsklinikum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Leiter Interdisziplinäres Brustzentrum: Herr Prof. Dr. Janni
Koordinatorin Interdisziplinäres Brustzentrum: Frau Dr. Zwiefel
Telefon 0211.811 66 44
Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf
www.uniklinik-duesseldorf.de
Chemotherapie und Strahlentherapie
Häufig ist außer der Operation eine Chemotherapie und/oder eine Strahlentherapie notwendig. Sowohl Ihre Frauenärztin oder ihr Frauenarzt als auch die Sie betreuenden Ärztinnen oder Ärzte in der Klinik können Sie darüber beraten, ob Sie eine Therapie im Krankenhaus - hier ambulant oder stationär - oder in einer Praxis durchführen lassen sollten. Zusätzlich kann eine medikamentöse Therapie notwendig sein. Komplementäre Medizin (Naturheilverfahren) kann ergänzend eingesetzt werden.
Physiotherapie
Im Anschluss an die Operation kann eine physiotherapeutische Behandlung, wie zum Beispiel Krankengymnastik und Lymphdrainage, sinnvoll sein. Mit dieser wird oft bereits im Krankenhaus begonnen. Allerdings kann es auch nach der Entlassung notwendig sein, dass die Behandlung fortgeführt wird.
* strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch Kranke
Düsseldorfer Gesundheitskonferenz
Gesundheitsamt
Willi-Becker-Allee 10
40227 Düsseldorf
Tel: 0211.89-9 70 10
Fax: 0211.89-2 93 84

