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Aktuelle Themen:

Personalentwicklungsinstrumente

Personalentwicklungsinstrumente werden eingesetzt, um die individuelle Eignung der Beschäftigten den Anforderungen am Arbeitsplatz anzugleichen sowie um bisher unentdeckte Potenziale und Kompetenzen für die Stadtverwaltung nutzbar zu machen. Hierfür sind bereits verschiedene gesamtstädtische Personalentwicklungsinstrumente und -maßnahmen eingeführt:
 

Gesamtstädtisches Personalentwicklungskonzept

Das aktuelle gesamtstädtische Personalentwicklungskonzept fasst die einzelnen Bausteine im Bereich der Personalentwicklung zusammen und konkretisiert die Aufgabenstellung der Personalentwicklung im Spannungsfeld der Verwaltungsziele und des Leitbildes der Stadt Düsseldorf.

Ziele dieses Instruments:


  • die Beschäftigten in ihren individuellen Kompetenzen bedarfsgerecht und systematisch hochwertig ausbilden und fortentwickeln,
  • die Führungskräfte in ihrer Rolle als Vorbild und als Personalentwicklerinnen und Personalentwickler stärken und fördern,
  • Selbstlernprozesse fördern,
  • Veränderungs- und Lernbereitschaft erhöhen sowie die Problemlösungsfähigkeit fördern und stärken,
     
Mit diesem Konzept wurde ein Strategiewechsel - weg von der angebotsorientierten hin zur bedarfsorientierten Personalentwicklung - vollzogen. Es fasst diese strategische Neuausrichtung und die Erfahrungen mit den bisher vorhandenen Personalentwicklungsinstrumenten zu einer zukunftsweisenden Konzeption zusammen.




Förder- und Beratungsgespräch zur Zusammenarbeit und Zukunftsplanung (FuB)

Ziel des Instruments


  • Partnerschaftliche und zielorientierte Aussprache und Vereinbarungen zwischen Mitarbeiterin beziehungsweise Mitarbeiter und direkter Führungskraft zu den Themen Zusammenarbeit, Aufgabe und Aufgabenerfüllung, Veränderung in der Organisation bzw. persönliche Qualifizierung.

Inhalte

Das Förder- und Beratungsgespräch zur Zusammenarbeit und Zukunftsplanung (FuB) ist ein unverzichtbares, einmal pro Jahr stattfindendes Gespräch zwischen der einzelnen Mitarbeiterin beziehungsweise dem einzelnen Mitarbeiter und der unmittelbaren Führungskraft. In diesem Gespräch werden die personenbezogenen Ziele zur Zusammenarbeit, zur Aufgabenstellung, zur Organisation und zur Qualifizierung für das nächste Jahr gemeinsam geplant und vereinbart (Zielvereinbarungen).

Hier wird auch der Grundstein gelegt für eine systematische, bedarfsorientierte Personalentwicklung, die den Interessen der Beschäftigten einerseits und den Bedarfen der Fachbereiche und Ämter gerecht werden will. Das FuB ist seit 1998 eingeführt. Es ist Mindestvoraussetzung für den Status als Reformamt. Ziel ist, dass das FuB einmal jährlich mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt wird und dabei Zielvereinbarungen getroffen werden.

Informationen:


Hinweis:
Das Förder- und Beratungsgespräch wird 2008 aufgrund der Einführung der leistungsorientierten Bezahlung weiter entwickelt.


Führen in Zukunft (FiZ)

Ziele des Instruments


  • Anforderungen an Führungskräfte definieren
  • Durch gezielte und bedarfsgerechte Personalentwicklung Führungskräfte fördern
  • Heranbilden des Führungsnachwuchses

Inhalte

Die Führungskräfte sind die Trägerinnen und Träger der Personalentwicklung. Personalentwicklung ist eine nicht weiter delegierbare Führungsaufgabe. Deshalb führen die Führungskräfte das Förder- und Beratungsgespräch (FuB), schaffen ein lernförderliches Umfeld und initiieren bzw. ermöglichen Personalentwicklungs- und Lernprozesse.
Die Anforderungen, die hierzu an die Führungskräfte und an Führungsnachwuchskräfte gestellt werden sowie unterstützende Qualifizierungsmaßnahmen sind in der Anforderungs- und Qualifizierungskonzeption für Führungskräfte der Stadtverwaltung Düsseldorf (Führen in Zukunft - FiZ) definiert.

Die Anforderungs- und Qualifizierungskonzeption für Führungskräfte der Stadtverwaltung Düsseldorf (Führen in Zukunft - FiZ) sowie die Ergänzungen für Vorarbeiterinnen und Vorarbeiter und Meisterinnen und Meister definieren die Förderung und Unterstützung von Führungskräften und Führungsnachwuchskräften. Es beinhaltet folgende Elemente:
  • Anforderungen an Führungskräfte
  • Qualifizierung für Führungskräfte (Seminare, Workshops, Beratung, Coaching und Hospitationen)

Informationen:





Personalentwicklungsinstrument zum Thema Gesundheitsförderung

Ziele des Instruments


  • Nachhaltig wirkende Maßnahmen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung der Arbeitsbedingungen entwickeln und fördern
  • Durch geeignete Maßnahmen dem demografischen Wandel Rechnung tragen

Inhalt

Neben den bewährten, arbeitsplatzbezogenen Seminaren zur Gesundheitsförderung rückt zunehmend auch die Unterstützung der persönlichen Lebensführung in den Mittelpunkt.
Diese Maßnahmen orientieren sich auf der einen Seite an gesetzlichen Vorgaben wie dem Nichtraucherschutz. Hier sollen Noch-Raucher dabei unterstützt werden, möglichst stressfrei rauchfrei zu werden. Auf der anderen Seite wird Sport und Bewegung, insbesondere Rückenkurse, gefördert.
Auch der Themenkomplex "Gesund am Arbeitsplatz" gewinnt an Bedeutung. In den Blickpunkt rückt hier das Zusammenspiel der Faktoren "Arbeitsumfeld - Anforderungen und Belastungen - Gesundheit". Maßnahmen zu Entspannung, Stressmanagement, "burnout" und Älter werden seien hier beispielhaft genannt.
Auch die Führungskräfte werden unterstützt, um z.B. mit Sucht oder psychischen Auffälligkeiten angemessen umgehen zu können.

Zu den Seminarangeboten zum Thema Gesundheitsförderung Zu den Seminarangeboten zum Thema Gesundheitsförderung <-->



Einführungskonzeption für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ziel des Instruments


  • Neue Beschäftigte in der Stadtverwaltung sowie in Fachbereich und Arbeitsplatz einarbeiten

Inhalte

Die Abteilung Personalentwicklung des Hauptamtes hat eine Einführungskonzeption für neue Beschäftigte entwickelt und im Oktober 2006 veröffentlicht. Ziel der Konzeption ist es, allen Beteiligten Anregungen und Hilfestellung bei der Einführung neuer Kolleginnen und Kollegen zu geben und so eine Einarbeitung in hoher Qualität zu gewährleisten.
Das Einführungsrahmenkonzept wird ergänzt durch einen Leitfaden, eine Checkliste und einen Einarbeitungsplan, die der ersten Orientierung dienen und wichtige vorbereitende Maßnahmen und Arbeitsschritte enthalten. Darüber hinaus besteht das Angebot einer Einführungsveranstaltung. Das Einführungsseminar "Grundlagenseminar Verwaltung" richtet sich an neueingestellte Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Verwaltungserfahrung.



Schulung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Nach den Regelungen des AGG ist der Arbeitgeber verpflichtet, insbesondere im Rahmen der beruflichen Aus- und Fortbildung auf die Unzulässigkeit von Benachteiligungen nach dem AGG hinzuweisen und darauf hinzuwirken, dass diese unterbleiben. Dementsprechend sind alle Beschäftigten der Stadtverwaltung zu schulen.
Um den organisatorischen Aufwand in einem vertretbaren Rahmen zu halten, hat die Personalentwicklung ein Schulungskonzept entwickelt, das auf Selbstlernen und Eigenverantwortung setzt.
Zur Schulung steht eine Lernsoftware zur Verfügung. Die Lernsoftware besteht aus einem Lernprogramm und einem Praxistest und unterscheidet nach den Zielgruppen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte und Personalverantwortliche.
Führungskräfte und Personalverantwortliche können bei Bedarf ein Präsenzseminar absolvieren, das auf den Inhalten der Lernsoftware aufbaut.



NKF-Qualifizierungskonzept

Ziel des Instruments


  • Integrative Qualifizierung zum Neuen Kommunalen Finanzmanagement und zur Kosten- und Leistungsrechnung



Betriebswirtschaftliches Qualifizierungskonzept (BWL-Konzept)

Ziele des Instruments


  • Qualifikation der Beschäftigten, um betriebswirtschaftliche Aufgaben
  • sachbearbeitend, koordinierend bzw. steuernd wahrzunehmen

Inhalte

Das BWL-Konzept wurde im Juli 2006 aktualisiert. Es zeichnet sich durch zwei Neuerungen aus: Die Orientierung an Arbeitslagen und die Entwicklung der neuen Seminarform "Orientierungsseminar".
Ziele der betriebswirtschaftlichen Qualifizierung sind unter anderem problemorientiert Lösungswege und Lösungsansätze aufzuzeigen und betriebswirtschaftliches Fachwissen zu vermitteln. Das neue Qualifizierungskonzept orientiert sich deshalb an sogenannten Arbeitslagen.
Charakteristisch für diese Arbeitslagen sind bestimmte Probleme oder Problembereiche, mit denen die Beschäftigten bei ihrer Aufgabenerledigung konfrontiert werden und die mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Methoden gelöst werden können.
weiter zum aktuellen Betriebswirtschaftlichen Qualifizierungskonzept



Qualifizierungskonzept zur Informationstechnologie (IT)

Ziele des Instruments


  • IT-kompetente Beschäftigte entwickeln
  • Qualifizierung zu Standard- und verwaltungsweiter spezieller Software
  • Kompetenz für e-goverment Anwendungen schaffen

Inhalte

Mit dem Start der Softwareumstellung von Corel Office zu Microsoft Office wurde die überarbeitete IT-Qualifizierungskonzeption Mitte 2006 veröffentlicht.
Die Qualifizierung basiert nun auf den Softwareprodukten der Microsoft Office Suite. Da die grundlegende IT-Qualifizierung weitgehend abgeschlossen ist, werden die vorhandenen Kompetenzen der Beschäftigten weiter ausgebaut und Fachwissen vertieft.



Förder- und Unterstützungskonzept zur betriebswirtschaftlichen Qualifizierung

Ziel des Instruments


  • Finanzielle Unterstützung bei der persönlichen Weiterentwicklung im betriebswirtschaftlichen Bereich

Inhalte

Das Förder- und Unterstützungskonzept wendet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Düsseldorf, die eine betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation anstreben und deshalb ein berufsbegleitendes betriebswirtschaftliches Studium aufgenommen haben oder aufnehmen wollen. Vorrangig wird der Studiengang Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre an der VWA gefördert. Nachrangig dann der Studiengang Betriebswirtschaftslehre (an Hochschulen und Fachhochschulen).
Andere Studiengänge, zum Beispiel Zusatz- und Aufbaustudiengänge für Ingenieurinnen und Ingenieure an der Fernuniversität Hagen, IHK-Studiengänge, DAA-Studiengänge und so weiter werden nicht gefördert.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Mittel.
Näheres finden Sie im Konzept...



Gesamtstädtische Eckpunkte für die Erarbeitung amtsbezogener Fachkarrieren

Ziel des Instruments


  • Zur Führungskarriere alternative berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für qualifizierte Spitzenfachkräfte bieten
Hinweis
Fachkarrieren sollen zukünftig alternative berufliche Entwicklungsmöglichkeiten vor allem für interne Beschäftigte bei der Stadtverwaltung eröffnen.
Weitere Informationen zu Fachkarrieren finden Sie hier...



Personalentwicklungsinstrumente zur Ausbildung und Personalgewinnung sowie Personalsteuerung

Für die Zukunft der Stadtverwaltung ist es wichtig, gutes Personal zu gewinnen. Das geschieht zum einen dadurch, dass externe Personen für eine Erstausbildung oder Aufbauqualifizierung gewonnen und qualifiziert werden und zum andern durch die Weiterqualifizierung von vorhandenen Beschäftigten. Externe Personalgewinnung erfolgt zum Beispiel durch:
  • Ausbildung
  • Traineeprogramm
Interne Personalgewinnung erfolgt z.B. durch:
  • Fachkarrieren



Trainee-Programm

Ziele des Instrumentes


  • junge hochqualifizierte Personen für die Stadtverwaltung gewinnen
  • Trainees auf die Aufgaben der Stadtverwaltung systematisch vorbereiten
  • in der Traineephase die Potenziale erkennen
  • qualifiziertes Fachpersonal dauerhaft gewinnen
  • der Arbeitgeber Landeshauptstadt Düsseldorf positioniert sich attraktiv und innovativ im Wettbewerb mit anderen Unternehmen
Hinweise
Das dritte gesamtstädtische Traineeprogramm der Landeshauptstadt Düsseldorf startet Ende 2009. Zehn (Fach-)Hochschulabsolventinnen und -absolventen arbeiten in ausgewählten Projekten in verschiedenen Ämtern. Gezielte Qualifizierungsbausteine werden diese Maßnahme begleiten. Innerhalb von 24 Monaten sammeln die Trainees auf diese Weise genügend Know-how, um mit ihren Stärken den weiteren beruflichen Werdegang entsprechend mitgestalten zu können, und die Ämter können das Potenzial und die Fähigkeiten der Trainees kennenlernen.



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22. Mai 2012 | 22:31 Uhr

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