Schulverwaltungsamt - Übergang Schule und Beruf
Junge Menschen übernehmen Verantwortung für sich selbst
Selbst etwas tun, unternehmerische Initiative entfalten, sich gesellschaftlich engagieren – das ist das Thema der Pilotstudie „Kompetenz Zukunft“. Schülerinnen und Schüler sollen zukunftsorientierte Kompetenzen entwickeln.
Ziel ist die Förderung von Jugendlichen, die nicht bloß abwarten, sondern selbst Initiative zeigen und in Projekten demonstrieren wollen. Denn Chancen für den eigenen beruflichen Lebensweg erkennt nur, wer die eigene Zukunft in die Hand nimmt und seine Fähigkeiten gezielt erweitert.
Im Rahmen von „Kompetenz Zukunft“ sollen junge Menschen zukunftsorientierte Kompetenzen erwerben und weiterentwickeln und zwar vor allem in kollektiven Lernprozessen. Im Mittelpunkt stehen dabei überfachliche Kompetenzen aus drei Bereichen
- Selbstkompetenz: die Entwicklung persönlicher Kompetenzen
- Teamkompetenz: das Arbeiten in Gruppen
- Organisationskompetenz: die Sensibilisierung für Zusammenhänge
Dazu entwickeln die teilnehmenden Schüler selbstständig und im Kollektiv Projekte zu Einzelthemen, die in allen Gesellschaftsbereichen ihrer Relevanz haben vor allem aber in der Berufswelt.
Es geht um Zuverlässigkeit, Lehr- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Belastbarkeit, aber auch um „Soft Skills“ wie die Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik, Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit. Nicht zuletzt zählen Höflichkeit, Freundlichkeit und Toleranz zu den nicht zu unterschätzenden Erfolgsfaktoren für die berufliche und persönliche Zukunft.
„Kompetenz Zukunft“ in Düsseldorf
In der Startphase im Schuljahr 2008/2009 wurden interessierte AG-Schüler eines Düsseldorfer Gymnasiums in die Pilotstudie einbezogen. Im Oktober begann die Arbeit in der ausgesuchten Pilotschule. Moderiert wurden die Treffen von einem zuständigen Lehrer, von Mitarbeitern des Kompetenzzentrums Übergang Schule – Hochschule/Beruf und von einer freien Trainerin. Das schulische Projektteam traf sich regelmäßig einmal pro Woche.


