Verdienstkreuz für Eberhard Schöler

Verdienstkreuz für Eberhard Schöler

Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (rechts) überreichte im Rahmen eines kleinen Empfanges im Rathaus am Montag, 24. August, Eberhard Schöler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Eberhard Schöler, verheirateter Vater von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern, hat durch sein langjähriges Engagement im sportlichen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.
Er war beruflich bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand als gleichberechtigter Partner bei der Glasgroßhandlung Franz Hirnstein & Co. GmbH & Co.KG tätig. In den 60er-Jahren spielte er als Tischtennis-Leistungssportler zunächst bei der TUSA Düsseldorf, wo er fünf deutsche Tischtennis-Meisterschaften gewann; nach seinem Wechsel zu Borussia Düsseldorf 1968 wurde er mehrfach Deutscher Mannschaftsmeister und acht Mal Deutscher Einzelmeister im Tischtennis. 1974 beendete er seine internationale Karriere. 1979 zog er sich auch vom aktiven nationalen Leistungssport zurück.
Nach Ende seiner aktiven Laufbahn übernahm er Aufgaben innerhalb des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), des Europäischen Tischtennis-Verbandes (ETTU) und des Tischtennis-Welverbandes (ITTF). So war er von 1981 bis 1993 Vorstands- oder Präsidiumsmitglied des DTTB und von 1993 bis zum Jahr 2007 Vizepräsident Leistungssport im DTTB. Daneben war er von 1994 bis 1998 Vizepräsident des Europäischen Tischtennis-Verbandes (ETTU); seither ist er dessen stellvertretender Präsident. Seit 1994 ist er zudem Mitglied im Council der ITTF.
Eberhard Schöler hat die Fähigkeiten, die ihn als Sportler auszeichneten, in hervorragender Weise in seinen Ehrenämtern als Funktionär zur Anwendung gebracht. Er hat sich stets für Fairness, Disziplin, Toleranz, Geduld, Beharrlichkeit und Fleiß eingesetzt und war darauf bedacht, vernünftig, ausgleichend und sachorientiert demokratischen Regeln zu folgen. Es ist ihm gelungen, mit seinem "Dienst" den Deutschen Tischtennis-Bund zum führenden Verband in Europa zu machen. Darüber hinaus hat er als internationaler Funktionsträger mit seiner Kompetenz, seiner Haltung und seinem Auftreten sowohl für den deutschen Sport als auch für unser Land weltweit Sympathie und Anerkennung erworben.