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Grundsteinlegung mit Libeskind

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OB Elbers würdigt bei der Grundsteinlegung den Entwurf des amerikanischen Stararchitekten

"Die Grundsteinlegung für das Jahrhundertprojekt Kö-Bogen ist für Düsseldorf ein großer Tag. Wir schaffen die Basis für eine grundlegende Veränderung unserer Innenstadt. Das von Daniel Libeskind entworfene Gebäude schreibt ein neues und bedeutsames Kapitel in der Düsseldorfer Architekturgeschichte." Mit diesen Worten würdigte Oberbürgermeister Dirk Elbers am Freitag, 17. Juni, das zentrale Projekt der stadtplanerischen Veränderung im Herzen Düsseldorfs.

Daniel Libeskind (rechts) und Oberbürgermeister Dirk Elbers am Grundstein für den Kö-Bogen
Daniel Libeskind (rechts) und Oberbürgermeister Dirk Elbers (Mitte) am Grundstein für den Kö-Bogen.

Jahrhundert-Chance

Düsseldorf baut und plant an mehreren Stellen seine Zukunft. Der Kö-Bogen ist dabei das Kernprojekt bei der Neugestaltung der Innenstadt. "Wir haben die Gelegenheit, die der Bau der Wehrhahn-Linie bietet, von vornherein als Jahrhundert-Chance begriffen, unserer Innenstadt ein neues Gesicht auf höchstem architektonischen Niveau und mit einer weit ausstrahlenden Attraktivität zu geben und dort eine neue Aufenthaltsqualität zu schaffen", so OB Elbers.

Nach dem Jüdischen Museum in Berlin, dem Denver Art Museum und dem Contemporary Jewish Museum in San Francisco bekommt nun auch Düsseldorf ein Werk dieses international renommierten US-amerikanischen Architekten.

Animation des Kö-Bogens nach Fertigstellung
Animation des Kö-Bogens nach Fertigstellung

Während der Bau der Wehrhahn-Linie planmäßig voranschreitet, hat die Stadt Düsseldorf auch für den Bau der künftigen Tunnel rund um den Kö-Bogen die Arbeiten im Rahmen des ersten Bauabschnittes vorangebracht. Unterhalb des eigentlichen Kö-Bogen-Gebäudes errichtet der Investor im Auftrag der Stadt Düsseldorf den dort verlaufenden Teil des Tunnelsystems. Aber auch außerhalb dieses Bereiches kommen die Arbeiten deutlich voran, so in der Elberfelder Straße und vor allem auch am Kreuzungspunkt von Straßentunnel und Wehrhahn-Linie an der Ecke Schadowstraße/Berliner Allee.

Grundstein findet Platz in der Fassade

Mit einer Gondel wurden Stararchitekt Daniel Libeskind und OB Elbers sowie die weiteren Ehrengäste auf den Grund der Riesenbaustelle des Kö-Bogens herabgelassen, um dort offiziell den Grundstein zu legen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Elbers, Projektentwickler Stefan H. Mühling und mit dem Investor Kurt Zech (Zechgroup) sowie 600 Gästen aus Wirtschaft, Medien, Politik und Kultur erhielt das Jahrhundertprojekt seinen ersten symbolischen Stein. Der Grundstein, der die Fassadenstruktur des Libeskind-Entwurfes aufnimmt, verschwindet allerdings nicht in der Tiefe, sondern wird als Bestandteil der Fassade zum Schadowplatz für alle sichtbar sein und an diesen Tag erinnern. Libeskind hat den Grundstein eigens aus Edelstahl konzipiert. In den Grundstein kamen traditionell Tageszeitungen, Münzen und die Pläne für den Bau.

Eröffnung für Oktober 2013 vorgesehen

Die Düsseldorfer Projektentwickler "die developer" haben Daniel Libeskind aus New York als Architekt des Gebäudes gewählt. Nach seinen Plänen wird auf dem 9.000 Quadratmeter großen Grundstück ein Gebäude mit bis zu 40.000 Quadratmetern Geschossfläche und einer Tiefgarage mit 800 Einstellplätzen errichtet. Die Eröffnung ist für Oktober 2013 vorgesehen. Rund 320 Millionen Euro werden in das Vorhaben investiert. Die Baugrube hat stellenweise schon ihren tiefsten Punkt erreicht. Insgesamt müssen 180.000 Kubikmeter Erdreich herausgebracht werden.

Der Kö-Bogen bereichert und verlängert die Königsallee mit großen Flagship Stores, hochwertigen Boutiquen und Gastronomien. In den oberen drei Etagen entstehen großzügige Büroräume. "Mich hat es gereizt, in einem historischen Umfeld auf der Königsallee für das tägliche Leben zu bauen", sagt Libeskind. "Wir bewerten Städte nicht anhand ihrer Kultur, sondern daran, wie die Menschen dort leben, wie sie arbeiten, wie sie einkaufen", so der 65-jährige Star-Architekt. Im Rahmen der Umgestaltung des Umfeldes werden Königsallee und Hofgarten fußläufig miteinander verbunden. Ausdrücklich lobte er die tolle Lage des Projektes, aber auch die reibungslose Zusammenarbeit mit den Partnern.

"Daniel Libeskind bringt mit seiner Idee eine neue urbane Ikone direkt in das pulsierende Herz der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt", meint Stefan Mühling, Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft "die developer". "Man hat nur einmal im Leben die Chance, eine weltweit bekannte Luxusmeile wie den Mythos Königsallee zu verlängern und damit gleichzeitig eine historische städtebauliche Lücke für die Stadt zu schließen. Düsseldorf bekommt an dieser Stelle ein neues Business- und Lifestyle-Wahrzeichen."

(17. Juni 2011)

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Weitere Informationen:

Kö-Bogen, Ausschnitt Modellbild
Der Kö-Bogen


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24. Mai 2012 | 16:43 Uhr

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