6,8 Millionen Euro flossen in den Umbau der Werdener Straße
Arbeiten sind nun offiziell abgeschlossen/ Maßnahmen zur ÖPNV-Beschleunigung und Radwegeausbau umgesetzt
Eine deutliche städtebauliche Aufwertung hat der Bereich an der Werdener Straße rund um den Oberbilker Markt mit dem Abschluss der umfangreichen Straßenbauarbeiten erfahren. Rund 6,8 Millionen Euro - einschließlich eines Zuschusses vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr VRR und Land NRW in Höhe von 1,1 Millionen Euro - investierte die Stadt in den Umbau der Straße zwischen dem Oberbilker Markt und der DB-Brücke an der Fichtenstraße. Oberbürgermeister Dirk Elbers informierte sich darüber gemeinsam mit Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller am Donnerstag, 28. April, vor Ort und setzte damit gleichzeitig ein Zeichen für den Abschluss der Arbeiten.
Oberbürgermeister Dirk Elbers (links) und Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller an der umgebauten Werdener Straße. (4 Bilder).
Dazu der OB: "Wir haben den Bereich rund um den Oberbilker Markt mit Flüsterasphalt versehen und damit zu einer spürbaren Reduzierung des Verkehrslärm beigetragen. Sehr viel besser erreichbar ist auch die neu ausgebaute Straßenbahnhaltestelle. Die Ansiedlung des Justizzentrums hat schon jetzt für eine deutliche Belebung des Stadtteils gesorgt."
Haltestelle verlegt
Die Werdener Straße, B8, ist Teil des so genannten "Inneren Rings" und eine der wichtigsten Düsseldorfer Verkehrsachsen in Ost-West-Richtung. In einer ersten Ausbaustufe sind die Verkehrsflächen zwischen dem Oberbilker Markt und der DB-Brücke an der Fichtenstraße umgebaut sowie Straßenbahnhaltestellen und Gleise verlegt worden. "Ziel des Umbaus war", so der OB, "Individual- und Schienenverkehr auf der Werdener Straße zu entflechten und somit den ÖPNV zu beschleunigen. Das ist gelungen." Die Straßenbahn fährt heute auf einem separaten, teilweise begrünten Gleiskörper. Die Straßenbahnhaltestelle "Oberbilker Markt" wurde in Richtung Norden zum neuen Justizzentrum hin verlegt und mobilitäts- und behindertengerecht mit einer Nutzlänge von rund 60 Metern ausgebaut.
Der Geh- und Radweg auf der Gerichtsseite ist erneuert worden, die Lücke im Radweg an der Kruppstraße wurde geschlossen und auch entlang des Oberbilker Marktes wurde ein neuer Radweg angelegt. Nachdem Anfang 2010 das neue Justizzentrum seinen Betrieb aufgenommen hat, war im März in einer ersten Ausbaustufe mit dem Umbau der Werdener Straße begonnen worden.
Der 2. Bauabschnitt der Werdener Straße folgt im Zusammenhang mit dem Bau der Ortsumgehung Oberbilk. Das ist die neue, parallel zur DB-Strecke verlaufende innerörtliche Umgehungsstraße zur Entlastung der Stadteile Oberbilk und Flingern Süd. In diesem 2. Bauabschnitt wird im Wesentlichen die neue Kreuzung mit der Ortsumgehung Oberbilk gebaut und die Brücke über die DB-Güterzugstrecke an die veränderte Verkehrssituation angepasst. Der genaue Bautermin steht allerdings noch nicht fest.
(April 2011)

