Tuborine hat den Bahnhof Graf-Adolf-Platz erreicht

Die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" kommt beim Bau der Wehrhahn-Linie weiterhin flott und problemlos voran. Mittlerweile hat sie den Bahnhof am Graf-Adolf-Platz erreicht und dabei auch schon die südliche Betonwand des Bahnhofes durchfahren. Vom Startschacht in Bilk aus gemessen hat die im Rohbau fertig gestellte Röhre bereits eine Länge von 820 Metern erreicht. Bis zum Zielschacht in Höhe der Benrather Straße beträgt die Gesamtstrecke 1.310 Meter.

Die Tunnelbohrmaschine im Einsatz unter der Erde. Mit einem kleinen Zug werden Material und Personen aus dem Startschacht im Bilk bis zur Maschine befördert.
Bis jetzt wurden 542 Ringe -jeweils 1,50 Meter breit - eingebaut. Jeder Ring besteht aus acht einzelnen Tübbings. Diese hochpräzise vorgefertigten Betonelemente bilden mit sieben großen und einem kleineren Schlussstein den Ring. Dabei wiegt jeder einzelne große Stein 6,6 Tonnen, der gesamte Ring 46,2 Tonnen.

Blick in die im Rohbau fertig gestellte Röhre. Auf dem Boden verlaufen die Gleise der Bahn für den Material- und Personentransport.
In einer 24-Stunden-Schicht legt die Maschine im Schnitt zwischen zehn und 14 Metern zurück. Mit Hochdruck laufen die Arbeiten am Zielschacht in der Kasernenstraße. Dort wird im Herbst die Spitze der Tunnelbohrmaschine wieder an die Oberfläche gehievt. Der Rest der 60 Meter langen Maschine wird nach Bilk zurück geschleppt und demontiert.
Auf dem Corneliusplatz wird die Maschine im Frühjahr 2011 die zweite Etappe in Richtung Wehrhahn in Angriff nehmen.
(19. Juli 2010)


