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Tuborine: Demontage läuft bis 28. November

Wehrhahn-Linie
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Keine Behinderung des Straßenbahnbetriebes/Sperrungen nur in Nachtstunden

Im Zielschacht auf der Kasernenstraße wird die dort zehn Meter unter der Straßenoberfläche nach ihrer 1.298 Metern langen Fahrt angekommene Tunnelvortriebsmaschine "Tuborine" demontiert. Die Arbeiten laufen voraussichtlich bis zum 28. November. Sie werden im Mehrschichtbetrieb vorgenommen und auch in den Nachtstunden fortgesetzt.

Die Tunnelvortriebsmaschine im Zielschacht auf der Kasernenstraße
Die Tunnelvortriebsmaschine im Zielschacht auf der Kasernenstraße (6 Bilder).

Während des Abbaus wird die Maschine in dem 20 Meter tiefen, 20 Meter breiten und 20 Meter langen Zielschacht in Großsegmente zerlegt. Anschließend werden die einzelnen Teile aus dem Schacht gehoben. Dazu wird in der Kasernenstraße ab dem 25. Oktober ein so genanntes "Litzenhubgerüst" aufgebaut. Mit seiner Hilfe werden die einzelnen Großsegmente in den Betriebspausen der Rheinbahn aus der Baugrube gehoben. Zum Auf- und Abbau sowie dem Ausheben der Einzelteile wird die Kasernenstraße zwischen Benrather- und Bastionstraße in der Zeit vom 25. Oktober bis etwa 28. November jeweils nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr für den Individualverkehr gesperrt. Eine lokale Umleitung wird eingerichtet. Die Straßenbahnen können während der Demontagearbeiten weiter fahren, da Großteile aus dem Schacht nur in den nächtlichen Fahrpausen der Rheinbahn geborgen werden.

Die Tunnelvortriebsmaschine wird nach ihrer Ankunft im Zielschacht auf der Kasernenstraße demontiert.

Aufgrund der Lage der Fundamente des Hubgerüstes müssen Fußgänger über die rechte Fahrspur der Kasernenstraße geleitet werden, die deshalb für den Verkehr gesperrt ist. Die Kasernenstraße kann darum zwischen Benrather- und Bastionstraße von Mittwoch, 6. Oktober, bis voraussichtlich 28. November, in diesem Abschnitt nur einspurig befahren werden.

Die Maschinenteile werden vom 8. bis 20. November per Schwertransport über die Bastionstraße, Königsallee-West und Theodor-Körner-Straße zum zweiten Startschacht am Corneliusplatz transportiert. Aufgrund ihrer Abmessungen muss in diesem Zeitraum entlang der Transportroute ein Großteil der Parkplätze nachts gesperrt werden. Am Startschacht Corneliusplatz werden die Großsegmente entladen und bis zur Wiedermontage der Tunnelvortriebsmaschine für den Ostabschnitt bis etwa Januar 2011 zwischengelagert.

Die Arbeiten können nur nachts durchgeführt werden, da es tagsüber zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen würde. Bedingt durch die Arbeiten kann es unter Umständen zu Lärmbelästigungen kommen. Dafür, sowie für unvermeidbare verkehrliche Behinderungen, bittet das Amt für Verkehrsmanagement um Verständnis. Die Belästigungen sollen auf ein Minimum beschränkt und die Bauarbeiten schnellstmöglich abgeschlossen werden. Die Anlieger wurden per Hauswurfsendung über die Arbeiten einschließlich der Ansprechpartner informiert.

(6. Oktober 2010)

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