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Auf dem Ostast laufen die Vorbereitungen für die Tunnelfahrt

Wehrhahn-Linie
Wehrhahn-Linie

Arbeiten beim Bau der Wehrhahn-Linie bewegen sich weiter im Zeitplan

Die Arbeiten auf der 3,4 Kilometer langen Strecke der Wehrhahn-Linie bewegen sich weiter im Zeitplan. Und doch sind die Bauzustände auf der künftigen Trasse sehr unterschiedlich. Wo auf dem Abschnitt zwischen Bilk und der Kasernenstraße die Tunnelbohrmaschine ihre Arbeit bereits präzise erledigt hat und der Aushub der Bahnhöfe beginnen konnte, laufen auf dem so genannten Ostast (Corneliusplatz - Wehrhahn) die Vorbereitungen für die zweite Fahrt der "Tuborine". Dazu Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller: "In den kommenden Monaten werden die Bauaktivitäten an der Oberfläche im Bereich des Ostastes deutlich zurückgefahren. Anfang April startet die Tunnelbohrmaschine auf dem Corneliusplatz mit den Arbeiten für die zweite Röhre, die dann hoffentlich genau so problemlos laufen wie bei der ersten Fahrt."

Am Wehrhahn östlich der Kreuzung mit der Kölner Straße entsteht der Endschacht der Tunnelbohrmaschine
Auf der Straße "Am Wehrhahn" östlich der Kreuzung mit der Kölner Straße entsteht der Schacht, wo die Tunnelbohrmaschine nach ihrer 955 Meter langen Fahrt im Herbst ihr Ziel erreichen soll.

Die Arbeiten an den verschiedenen Schwerpunkten des Ostastes stellen sich derzeit folgendermaßen dar:

Halteinseln auf der Brücke zur S-Bahn "Am Wehrhahn"

Durch die Änderung der Gleislage für die Straßenbahn wurden die Haltestellen von der Brücke zur S-Bahn "Am Wehrhahn" vorübergehend verlegt. Die Fahrgäste benutzen die Haltestellen Uhlandstraße und Pempelforter Straße. Die Arbeiten sollen Mitte April beendet sein.

Rohbauarbeiten im östlichen Endbereich des U-Bahnhofes Schadowstraße in Höhe der Wagnerstraße
Die Fotos zeigen Rohbauarbeiten im östlichen Endbereich des U-Bahnhofes Schadowstraße in Höhe der Wagnerstraße.
Rohbauarbeiten im östlichen Endbereich des U-Bahnhofes Schadowstraße in Höhe der Wagnerstraße

Verkehrsknoten Worringer Straße und Alderstraße

Die Bordsteine an den neuen Verkehrsinseln an der Kreuzung Worringer-/Adlerstraße wurden für die geänderte Straßenführung gesetzt. Es schließt sich nun die Installation neuer Ampelmaste und die Asphaltierung im Straßenbereich an. Die Arbeiten laufen bis Mitte März.

Baustellenbereich zwischen Kölner und Worringer Straße

In dem eingezäunten Baufeld in der Straßenmitte "Am Wehrhahn" sind die Schlitzwandarbeiten abgeschlossen. Es werden nun die Spundwände im Rampenbereich gesetzt und die Betonarbeiten im Tunnel- und Rampenbereich vorgenommen. Das Baufeld bleibt bis Ende 2012 in der Straßenmitte. Am Zielschacht wird zur Kölner Straße hin mit dem Aushub und dem Betonbau ab Mitte März begonnen. Die Schildmaschine, deren Fahrt bis etwa in Höhe der Gebäude Am Wehrhahn 49-51 führt, soll im Oktober geborgen werden. Im Anschluss wird der Zielschacht zurückgebaut und die Straßenoberfläche geschlossen.

Kreuzung Schadowstraße/Berliner Allee: Über der Decke des Bahnhofes wird dort noch die Süd-Nord-Röhre des neuen Straßentunnels für den Kö-Bogen Platz finden
An der Kreuzung Schadowstraße/Berliner Allee mankiert derzeit eine große Grube einen technisch besonders anspruchvollen Punkt im Rahmen des Baus der Wehrhahn-Linie. Über der Decke des Bahnhofes wird dort noch die Süd-Nord-Röhre des neuen Straßentunnels für den Kö-Bogen Platz finden.

Längsschnitt durch den U-Bahnhof Schadowstraße mit westlichem Bohrtunnel
Längsschnitt durch den U-Bahnhof Schadowstraße mit westlichem Bohrtunnel.

U-Bahnhof Jacobi-/Pempelforter Straße

Die Schlitzwandarbeiten am U-Bahnhof Jacobi-/Pempelforter Straße sind beendet. Es folgt die Herstellung der Primärstützen bis Mitte März. Auf diesen Stützen ruht bis zur Fertigstellung des Bahnhofes die Last der mächtigen Betondeckel. Die Bentonitanlage in der Oststraße kann im Anschluss abgebaut werden. Ab Mitte März beginnen auf dem bestehenden südlichen Baufeld Aushub und Betonage der Deckel. Ab Oktober können die Baufelder auf die erforderliche Größe für die Zufahrt zu der Andienungsöffnung im Bereich der Cantadorstraße reduziert werden.

Vor den Häusern "Am Wehrhahn" 13-15 wird eine haubenförmige Bodenverfestigung für die Schildfahrt vorgenommen. Dabei wird im Boden unter den Häusern eine mehrere Meter dicke Betoninjektion vorgenommen, die zudem noch mit tief in den Boden reichenden Säulen verstärkt wird. Hierfür musste der Fußweg entlang der Häuser reduziert werden. Von der gegenüber liegenden Straßenseite können von einem Schacht aus die Häuser "Am Wehrhahn 17-21" mittels so genannter Kontaktinjektion (Einpressen von Zement über Rohre) unterhalb der Fundamente für die Schildfahrt gesichert werden. Dies ist eine besondere Vorsichtsmaßnahme, da die künftige Röhre nahe an den Häusern vorbeiführt.

Blick in den Bereich, in dem die Decke des künftigen Bahnhofes Jacobi-/Pempelforter Straße entsteht
In die Tiefe reichende Rohbauarbeiten laufen an der Kreuzung Am Wehrhahn/Oststraße. Das Foto zeigt einen Blick in den Bereich, in dem die Decke des künftigen Bahnhofes Jacobi-/Pempelforter Straße entsteht.

(23. Februar 2011)


 

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