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"Tuborine" vor dem Start zu ihrer zweiten Fahrt

Wehrhahn-Linie
Wehrhahn-Linie

Astrid Elbers taufte den Tunnel für die Wehrhahn-Linie am Corneliusplatz

Beim Bau der Düsseldorfer Wehrhahn-Linie stehen die Signale für den Start der zweiten Etappe für die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" auf grün. Astrid Elbers, Gattin von Oberbürgermeister Dirk Elbers, hat mit der Taufe am 7. April 2011 die Patenschaft für den zweiten Tunnel (Tunnel Astrid II") übernommen. Über eine Strecke von 959 Metern wird sich die Maschine vom Corneliusplatz in Richtung "Am Wehrhahn" bis Oktober voranarbeiten.

Tunneltaufe am 7. April 2011 durch Tunnelpatin Astrid Elbers
Bilder-Show der Tunneltaufe am 7. April 2011 (5 Bilder)

Am Startschacht hatten sich dazu am 7. April neben der Tunnelpatin, Oberbürgermeister Dirk Elbers, Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie zahlreiche Bürger versammelt. Pfarrer Ansgar Puff und Pastorin Konstanze Meschke gaben dem Projekt zum Start den kirchlichen Segen und stellten das Vorhaben unter den Schutz der Heiligen Barbara.

In seiner Begrüßung bezeichnete OB Elbers das Projekt als "Ingenieurbauwerk erster Güte." Der OB weiter: "Unsere Baustellen sind sichtbar. Sie zeugen von der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Wir sorgen für mehr Attraktivität in der Innenstadt und für mehr Mobilität der Menschen in der City. Zusammen mit dem Projekt Kö-Bogen trägt auch die Wehrhahn-Linie zur Verschönerung unserer Stadt bei." Den Männern vom Bau wünschte das Stadtoberhaupt "viel Freude bei der Arbeit und vor allem einen unfallfreien Verlauf." Dem mit dem Tunnelvortrieb beauftragten Unternehmen Bilfinger Berger dankte der OB für die bisher geleistete perfekte Arbeit.

Astrid Elbers sagte, dass sie gern erneut das Amt der Tunnelpatin übernommen hat. Das Festhalten der Bergleute an der Schutzpatronin, der Heiligen Barbara, ist für sie auch in den modernen und fortschrittlichen Zeiten ein deutliches Zeichen, dass die Verbindungen zu den Ursprüngen des Bergbaus nicht abgerissen sind und Traditionen bewahrt werden. Mit einem "Glück auf" und dem Zerschlagen einer Sektfalsche an der Grubenwand gab sie dem Tunnel den Namen "Tunnel Astrid II". Sie wünschte dem Schild, dass es seine ihm vorgegebenen Ziele reibungslos und ohne Schäden erreichen wird. "Der Mannschaft wünsche ich zudem ein allzeit gutes Gelingen, ein waches Auge und stets hellwache Vorsicht, auf dass jeglicher Unfallschaden vermieden wird", schloss die Tunnelpatin.

Die Tunnelbohrmaschine wird ihre Arbeit erst am 26. April aufnehmen. Das liegt daran, dass nach dem Start sich zwingend eine dreiwöchige unterbrechungsfreie Fahrt anschließt. Während der Arbeit fallen oberirdisch aber zahlreiche Transporte zur Ver- und Entsorgung rund um die Maschine an. Diese Transporte sollen aber über Ostern, namentlich am Karfreitag, unterbleiben. Aus diesem Grund starten die eigentlichen Tunnelbohrarbeiten am Corneliusplatz erst nach Ostern. Die Maschine stoppt ihre Arbeit nach der Startphase dann aus einem ganz besonderen Grund: Die so genannten Nachläufer konnten beim Start noch nicht komplett montiert werden. In der Grube hatte der Platz nicht ausgereicht. Wenn der letzte, etwa 20 Meter lange Teil montiert ist, setzt die "Tuborine" dann ihre Fahrt fort.

(7. April 2011)

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