Tuborine hat wieder Fahrt aufgenommen

Vom Corneliusplatz nun über 959 Meter zum Wehrhahn
Die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" hat wieder Fahrt aufgenommen. Am Dienstag, 26. April, startete sie am Corneliusplatz zu ihrer zweiten Etappe über eine Strecke von 959 Metern in Richtung Wehrhahn. Und nach diesem Start geht es zunächst planmäßig sehr langsam voran. Dies hat, so die Fachleute, seinen Grund darin, dass der dritte Nachläufer der Maschine wegen des begrenzten Platzangebotes im Startschacht noch nicht montiert werden konnte. Zum Start hat die Maschine zudem direkt ordentlich was zu "knabbern": Zunächst gilt es, die Schlitzwand des Startschachtes sowie eine direkt anschließende Dichtwand zu durchfahren, immerhin zusammen zwei Meter Beton.

Bilder-Show: Die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" hat wieder Fahrt aufgenommen (3 Bilder)
Der noch fehlende dritte Nachläufer bedeutet für den Betrieb der Maschine, dass sehr viele Arbeitsprozesse zunächst händisch, wie zum Beispiel das Verlängern der Ver- und Entsorgungsleitungen und das Einbringen der Tübbings, und damit mit größerem Zeitaufwand durchgeführt werden müssen. Der Zeitplan sieht vor, dass nun zunächst bis zum 13. Mai ununterbrochen, das heißt sieben Tage und 24 Stunden, durchgefahren wird.
Der erste endgültige Ring für den neuen Tunnel soll am 3. Mai gesetzt werden. Bis zum 13. Mai sollen 27 der jeweils 1,50 Meter breiten Ringe aus Tübbings fertig gestellt sein. Das entspricht einer Strecke von rund 40 Metern. Nach dieser ersten Etappe schließt sich eine vierzehntägige Pause an, in der der dritte Nachläufer montiert wird. Für den gesamten Tunnel sind 640 Ringe erforderlich. Dann wird wieder bis zum 12. Juni durchgefahren. Erst danach beginnt der Regelbetrieb, bei dem an fünf Tagen jeweils 24 Stunden gefahren wird, an die sich dann wieder eine übliche Wartungspause zum Wochenende anschließt.
(27. April 2011)


