Tuborine: Bereits 40 Meter präzise voran gearbeitet

Nun folgt eine vierzehntägige Pause zur Montage des dritten Nachläufers
Die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" hat die erste Etappe auf ihrer zweiten Fahrt präzise geschafft. Genau entsprechend dem Zeitplan ist sie nach ihrem Start am 26. April am Freitag, 13. Mai, nach ununterbrochener Fahrt an ihrem ersten Ziel angekommen. Es liegt 40 Meter hinter dem Startschacht am Corneliusplatz in Richtung Schadowstraße. Nach diesem Auftakt schließt sich nun eine vierzehntägige Pause an. In dieser Zeit wird der dritte der so genannten Nachläufer montiert, für dessen Einbau der Platz im Startschacht nicht ausgereicht hatte.

Blick in das Innere der Tunnelbohrmaschine kurz vor dem Start am 20. April 2011: Über die Gleise wird später mit Hilfe einer Lok und kleiner Wagen Material zur Spitze der Maschine transportiert.
Bis jetzt wurden 27 der jeweils 1,50 Meter breiten Ringe aus Tübbings eingebaut. Für den gesamten Tunnel sind 640 Ringe erforderlich. Nach der Pause wird dann wieder bis zum 12. Juni ohne Unterbrechung durchgefahren. Erst danach beginnt der Regelbetrieb, bei dem an fünf Tagen jeweils 24 Stunden gefahren wird, an die sich dann wieder eine übliche Wartungspause zum Wochenende anschließt.
Die Tunnelbohrmaschine hat auf ihrer zweiten Fahrt zwischen Corneliusplatz und Wehrhahn eine Strecke von 959 Metern zu bewältigen. Der noch fehlende dritte Nachläufer bedeutet für den Betrieb der Maschine, dass sehr viele Arbeitsprozesse zunächst händisch, wie zum Beispiel das Verlängern der Ver- und Entsorgungsleitungen und das Einbringen der Tübbings, und damit mit größerem Zeitaufwand durchgeführt werden mussten.

Die Tunnelbohrmaschine bei ihrem Start vom Corneliusplatz in Richtung Wehrhahn.
(17. Mai 2011)


