Wehrhahn-Linie: Im Südabschnitt immer deutlicher unter die Erde

Am Bilker Bahnhof werden die Rheinbahngleise verlegt, um Platz für die künftige Rampe zu bekommen
Während sich im Bereich des Wehrhahns die Tunnelbohrmaschine "Tuborine" noch voranarbeitet und nach einer Fahrt von etwa 600 Metern die Kreuzung Tonhallenstraße erreicht hat, verlagern sich die Arbeiten im südlichen Abschnitt der Wehrhahn-Linie bereits immer deutlicher unter die Erde. Dazu Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller: "Beim Bau der Wehrhahn-Linie bewegen wir uns weiterhin im Zeitplan. Am Graf-Adolf-Platz und am Kirchplatz lassen sich unter der Oberfläche die Ausmaße der dortigen Bahnhöfe bereits gut ausmachen."

Hier entsteht der U-Bahnhof am Graf-Adolf-Platz.
Am Bilker Bahnhof wird in den kommenden Wochen der Gleisbereich umgestaltet. Die Richtung Innenstadt und Richtung Süden führenden Gleise müssen beide weiter nach außen in den Bereich der jeweiligen Fahrbahnen gelegt werden. Auf diese Weise wird ermöglicht, ab Januar 2012 den heutigen Haltepunkt aufzulösen und Platz für den Bau der Rampe Richtung Tunnel zu schaffen. Die Haltestellen für die Bahnen werden verlegt in die Brunnen- und die Aachener Straße, die Busse halten dann in der Merowinger Straße. Dieser Zustand bleibt so bis zur Eröffnung der U-Bahn.

Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller (links) und Projektleiter Gerd Wittkötter erläuterten den Baufortschritt.
Damit wird am Bilker Bahnhof ein Zustand geschaffen, der so am östlichen Ende der Röhre am Wehrhahn bereits besteht. Dort verlaufen die Gleise bereits außerhalb des Rampenbereiches. Die Rampe in Bilk ist für die U-Bahn-Bauer auch schon im Vorfeld von großer Bedeutung, weil von dort später die Materialien für den Ausbau der Röhre und der Bahnhöfe über die dann schon montierten Gleise transportiert werden. Das geht bis hin zu den Rolltreppen.
Am Kirchplatz bewegen sich die Arbeiten immer mehr auf den endgültigen Ausbau zu. Ab Mitte November stehen auf der Elisabethstraße wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die Westseite der Elisabethstraße wird sich ab Mitte März 2012 in komplett fertigem, endgültigem Zustand präsentieren. Für den Bahnhof Kirchplatz läuft unter der Oberfläche der Aushub auf Hochtouren. Bis November sollen diese Arbeiten beendet sein und dann kann dort der eigentliche Rohbau des Bahnhofes beginnen.
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
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Impressionen vom Bau der Wehrhahn-Linie
Am Bahnhof Graf-Adolf-Platz sind die Arbeiten am Weitesten fortgeschritten. Der Aushub unter dem Deckel mit einem Volumen von 40.000 Kubikmetern ist komplett abgeschlossen. Die von der Tunnelbohrmaschine geschaffene Röhre ist im eigentlichen Bahnhofsbereich planmäßig wieder entfernt worden. Jetzt ist dort eine riesige Halle zu sehen, in die der Bahnhof als vollkommen eigenständiger Baukörper eingebaut wird. Es läuft die Betonierung der Sohle, die bis zu 1,50 Meter dick wird. Von diesem tiefsten Punkt des künftigen Bahnhofes reicht der Blick über die spätere Gleisebene in die Röhren Richtung Kirchplatz und Richtung Benrather Straße. Sohle und Wände bis unter die bereits fertig gestellte Decke des Bahnhofs werden im Dezember fertig sein. Die Arbeiten an Zwischendecke, Wänden der Verteilerebene und den Zugängen schließen sich im Januar 2012 an.
(26. September 2011)


