U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee

Luftaufname des Bereiches rund um die Heinrich-Heine-Allee
Zugang ins belebte Stadtzentrum
An der Heinrich-Heine-Allee schlägt der Puls der Stadt: Zentral in der Nähe von Altstadt und Königsallee gelegen ist der bestehende U Bahnhof seit jeher ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Pendler und Besucher der Stadt gleichermaßen.
Die Bedeutung des Bahnhofes wird zunehmen, denn alte und neue Linien kreuzen sich zukünftig an dieser Stelle.
Bildershows:
Die Lage des neuen Bahnhofs
Der bestehende U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee wird um einen östlich darunter gelegenen Mittelbahnsteig von 90 Metern Länge und 8,80 Metern Breite ausgebaut. Von der Heinrich-Heine-Passage aus gelangen Fahrgäste zukünftig über zwei Zugänge mit Rolltreppen und Treppen zur neuen Haltestelle sowie über zwei zusätzlich entstehende Aufzüge zum südlichen Bereich der bereits bestehenden Bahnsteige.
Ein neuer Zugang zur Straßenoberfläche ist für den Bereich Corneliusplatz/Königsallee geplant: An der östlichen Seite der Königsallee wird ein mit der Heinrich-Heine-Passage verbundenes Verteilergeschoss mit zwei Eingängen entstehen. Der nördliche Eingang ist über eine Treppe an die Hofgartenrampe angeschlossen. Im Süden werden eine Rolltreppe und eine Treppe gebaut. Über zwei im Osten der Verteilerebene gelegene Rolltreppen gelangen Fahrgäste auf den neuen Mittelbahnsteig.
Kunst im Bahnhof

Ralf Brög und Petra Rink - "Drei Modellräume"
Ralf Brög und Petra Rink überlagern die architektonischen Schnitträume mit akustischen Klangräumen. Die Raumwahrnehmung wird durch Klang und Sound modelliert. Die Konzeption umfasst für die drei Zugangsbereiche die "Modellräume" Labor, Theater und Auditorium. Der Ostkopf ist als Labor der Ort einer "experimentellen Inszenierung". Hier werden akustische Phänomene wie Wellenlänge, Brechungen und Verzerrungen über einen Interferenzenatlas in keramischer Oberfläche sowie zwei Soundobjekte sichtbar gemacht. Der Mittelzugang ist als Theater der Ort für eine "illusionistische, poetische Inszenierung". In keramischer Oberfläche wird die Stofflichkeit und Plastizität eines Theatervorhangs nachgebildet. Über moderne Soundtechnologien werden Textfragmente aus dem Schauspiel eingespielt. Die "Sound-Beamer" suggerieren Sprecher hinter dem Vorhang. Es entsteht eine illusionistische Verwirrung um den eigenen Standpunkt - vor oder hinter dem Vorhang. Der Westkopf ist als Auditorium der Ort einer "akustischen Inszenierung". Über eine plastische Modellierung der keramischen Oberflächen wird durch Beeinflussung der Wellenlänge des Schalls eine Klangkomposition erzeugt. Im Zusammenhang aller Modellräume ist die akustische Intervention leise, zurückhaltend und mit ausgedehnten Ruhephasen komponiert.
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